Investition in Schiffsbeteiligungen

Investition in Schiffsbeteiligungen

Schiffsbeteiligungen Hintergrund

Wozu Schiffsbeteiligungen? Der überwiegende Teil des weltweiten Frachtverkehrs erfolgt heutzutage per Schiff, da dieses Transportmittel sowohl ökonomisch als auch ökologisch große Vorteile aufweist. Insbesondere die Containerschiffe gewinnen neben den Mehrzweckfrachtschiffen zunehmend an Bedeutung, weil aufgrund der systembedingten Vorzüge immer mehr Waren in Containern transportiert werden. So hat sich der weltweite Containerumschlag in den Häfen seit 1985 mehr als vervierfacht. Für die Zukunft wird, trotz der gegenwärtig sich nur verhalten entwickelnden Weltkonjunktur, eine ähnliche Entwicklung prognostiziert. So soll sich der Containerumschlag nach aktuellen Prognosen unterschiedlicher Institutionen in den kommenden 10 Jahren nach wie vor verdoppeln.

Das Konzept

Der Anleger beteiligt sich in Höhe des von ihm gezeichneten Betrages an einer Schiffsgesellschaft. Das aus dem Eigenkapital der Anleger und dem aufgenommenen Fremdkapital finanzierte Schiff (bzw. die finanzierten Schiffe) wird zu einer vereinbarten Tagesrate an ein Unternehmen verchartert. Aus den Erlösen werden die Schiffsbetriebskosten gedeckt, die Darlehen getilgt sowie Ausschüttungen an die Anleger gezahlt. Abschließend wird das Schiff bei einer günstigen Marktlage veräußert (Schlussausschüttung für die Anleger).

Laufzeit dieser Beteiligungen: Eine Schiffsbeteiligung ist grundsätzlich als eine langfristige Investition zu betrachten. Aktuelle Projekte werden mit Laufzeiten zwischen 12 und 16 Jahren angeboten. Einen genauen Zeitpunkt für den Verkauf des Schiffes gibt es jedoch nicht. Eine Übertragung der Beteiligung ist ebenso wie eine Kündigung zu dem im Gesellschaftsvertrag festgelegten Termin grundsätzlich möglich, aufgrund der Preisabschläge für den Anleger jedoch nicht zu empfehlen.

Ertrag der Schiffsbeteiligungen

Der Ertrag resultiert aus dem jährlichen Reedereiüberschuss während der Betriebsphase und dem Verkaufspreis, der am Ende der Fondslaufzeit für das Schiff erzielt wird. Die Höhe der Schlussausschüttung ist direkt vom erzielbaren Verkaufserlös abhängig.
Die Ausschüttungen erfolgen meist halbjährlich oder jährlich und liegen je nach Projekt und Laufzeitjahr zwischen 8 und über 15 % p.a.. Die Nachsteuerrendite für den Anleger ist von seinem individuellen Steuersatz abhängig.

Steuervorteile der Beteiligungen:
In der Betriebsphase hat der Anleger aufgrund der Besonderheit der Tonnagebesteuerung auf seine Ausschüttungen nur eine minimale Steuer zu zahlen. Bei dem Verkauf des Schiffes ist unabhängig vom tatsächlichen Veräußerungserlös nur der sogenannte Unterschiedsbetrag mit dem persönlichen Steuersatz zu versteuern, der meist deutlich unter dem tatsächlichen Wert liegt.

Eine Beteiligung an Schiffsgesellschaften lohnt sich insbesondere für Investoren, die:

  • hohe, regelmäßige und nahezu steuerfreie Ausschüttungen wünschen
  • ihre Sparerfreibeträge bereits ausgeschöpft haben
  • ihre Vermögensstrukturierung diversifizieren wollen (mobiler Sachwert)
  • im Rahmen der Erbschaftsplanung die Vorteile einer Schiffsbeteiligung nutzen möchten

joern

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